Münchens Schanigärten – Lebensfreude in der Parkbucht

Schanigärten München
Mitten im schönen Haidhausen hat auch das Nepal Haus einen feinen Schanigarten; Foto: David Brugmann)

Es ist schon überraschend, was ein Stückerl hübsch gestaltete Fläche für ein Mehr an Lebensqualität ausmacht. Das sagen viele Münchnerinnen und Münchner über das Projekt „PARK(ing) DAY“ von Green City e.V., das bereits seit mehreren Jahren immer wieder Parkraum in nutzbaren öffentlichen Raum umwandelte. Vielleicht gab dieses Projekt auch den Anstoß für die sogenannten Schanigärten, die im Corona-Sommer 2020 innerhalb kürzester Zeit die Straßenränder dekorierten und den Münchner Wirten eine schnellere Kompensation ihrer Umsatzeinbußen ermöglichten. Über 500 Schanigärten in der Stadt entstanden – mit circa 5.000 zusätzlichen Sitzplätzen, die jetzt nach jüngstem Beschluss des Kreisverwaltungsausschusses des Stadtrats eine dauerhafte Daseinsberechtigung bekommen haben. Jedes Jahr von April bis Oktober dürfen die Gastronomien die Parkbuchten vor ihren Läden nutzen und darauf kleine Außenflächen errichten. Grünen-Stadträtin Gudrun Lux zeigte sich euphorisch: „Die Schanigärten werden fortan zu Münchens Sommern gehören wie das Flanieren an der Isar und das Eisbachsurfen.“ Sie hätten das Gesicht der Stadt zum Besseren verändert und bestätigten die Binsenweisheit, „dass in Krisen auch Chancen stecken“. Wir freuen uns darauf, bei einer stabilen Inzidenz unter 100, mit negativem Test und Termin im Anschlag gemütlich auf eine frisch gezapfte Halbe Platz zu nehmen.

Das Kunst-am-Bau Programm QUIVID realisiert Kunstprojekte und bringt ebenso mehr Lebensqualität in die Stadt. Lesen Sie hier mehr dazu. 

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