Kunst-am-Bau-Programm QUIVID – Im öffentlichen Auftrag

Quivid Kunst Mutter/Genth
Quivid-Kunst: Die 21 Meter hohe Turmskulptur „Freiham Folly“ von Mutter/Genth steht im Grünband des neuen Stadtquartiers Freiham; Fotos: Guido Erbring

Es ist ein erklärtes Ziel der Stadt München, im Rahmen kommunaler Bauvorhaben zeitgenössische Kunst zu berücksichtigen. 1985 wurden vom Münchner Stadtrat die Richtlinien für die Kunst am Bau beschlossen. Seitdem konnten auf dieser Grundlage über 375 Kunstprojekte realisiert werden. Der neu aktualisierte Stadtplan, der jetzt in 4. Auflage erscheint, zeigt 92 Projekte, die sich entweder im öffentlichen Raum befinden oder von diesem aus gut sichtbar sind. Er gibt damit einen repräsentativen Überblick der entstandenen Arbeiten seit 1985. Der Plan wurde von zwei Stadtratsmitgliedern aus der Kunstkommission angeregt. QUIVID ist der Name des Kunst-am-Bau-Programms der Landeshauptstadt München. Bis zu zwei Prozent der reinen Baukosten stehen bei kommunalen Bauaufgaben für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum zur Verfügung. Das Baureferat fungiert hierbei als Auftraggeber. Beraten wird das Baureferat von der Kommission für Kunst am Bau und im öffentlichen Raum. Diesem ehrenamtlichen Gremium gehören in der Mehrheit Kunstfachleute an, außerdem Mitglieder aller Stadtratsfraktionen und die Vorsitzenden der örtlich zuständigen Bezirksausschüsse, daneben ein Mitglied aus der Architektenschaft. Beteiligt sind stets auch die Architekten des jeweiligen Bauprojekts.

Der QUIVID-Kunststadtplan liegt zurzeit in mehreren städtischen Kunstinstitutionen sowie der Stadt-Information im Rathaus aus und ist auch direkt über das QUIVID-Team erhältlich (Mail an quivid.bau@muenchen.de).

quivid.com

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