Wellness für Zuhause – die besten Tipps zum Entspannen

Wellness mit Freundin
Wenn man nicht das Bedürfnis nach ­Alleinsein hat, begegnet Frau dem Alltagsstress und der Hektik auch gerne gemeinsam mit der besten Freundin

Seit Jahren liegt Wellness ununterbrochen im Trend – gerade in Zeiten von wilden Viren wird die Bedeutung von Self-Care immer wichtiger, um das innere Gleichgewicht zu stärken

Wohlfühlmomente

Der Leitgedanke von Wellness ist Entspannung. Und wo lässt sich diese besser genießen als zu Hause: Ein Hoch auf körperliches und seelisches Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden. „Zuhause, zuhause … ich kann es nicht mehr hören!“, mögen Sie jetzt vielleicht denken … Natürlich machen es uns diverse Lockdowns nicht leicht. Aber denken wir an diejenigen, die leidenschaftlich gerne eine morgendliche Runde im Schwimmbad drehen oder regelmäßige Saunabesuche mit der besten Freundin schätzen.
Stress, Hektik, Ärger in der Arbeit – all das nehmen wir mit nach Hause. Doch es hilft ja nichts! Gerade wir Frauen neigen dazu, alles infrage zu stellen, zu kritisieren und nur das Negative zu sehen. Hört auf damit! Denn Grübeln ist ungesund und man malt sich die schlimmsten Szenarien aus. Die Folge: Sorgen, quälende Selbstgespräche und Fixierung auf Misserfolg und Mangel verengen den Blick und lähmen die Tatkraft. Allerdings der Vorteil, im eigenen Zuhause zu entspannen, liegt auf der Hand: Man genießt das höchste Maß an Privatsphäre und kann sich ganz unbeobachtet fallen lassen. Nun, jeder entspannt auf seine Weise. Denn was für uns entspannend und beruhigend ist, muss es noch lange nicht auch für Sie sein. Aber vielleicht ist bei unseren zusammengestellten Entspannungstipps in Abhängigkeit Ihrer Präferenzen und Umsetzungsmöglichkeiten etwas für Sie dabei.

Faulenzertag einplanen

Gestatten Sie sich hin und wieder, richtig faul zu sein. Also einen Tag nur faulenzen und nichts tun – ohne schlechtes Gewissen! Reservieren Sie hierfür jetzt gleich einen Tag in Ihrem Kalender und nehmen Sie sich nichts vor. Anschließend machen Sie dann das, worauf Sie gerade Lust haben – und wenn Sie den ganzen Tag nur auf der Couch verbringen. Und genießen Sie den Müßiggang. Außerdem muss es auch nicht unbedingt ein ganzer Tag sein – schon ein halber Tag mit bewusstem Nichtstun kann sehr erholsam sein.

Digitale Auszeiten

Immer mehr Menschen sind ständig online. Dementsprechend ist das Smartphone immer dabei, und die permanente Onlineverbindung ist ein Verführer par excellence: schnell mal E-Mails checken, eine neue Statusmeldung auf Facebook ist reingekommen, eine SMS, was tut sich auf Twitter …? Diese Aufzählung ließe sich noch fortsetzen. Nun haben diese Geräte und Medien zahlreiche Vorteile und vereinfachen das Leben in vielen Bereichen ungemein. Aber diese digitalen Ablenkungen sind auch kleine Zeitfresser, die in Summe betrachtet mit zu den größten Zeitdieben gehören und uns täglich wertvolle Minuten und Stunden stehlen – natürlich abhängig von der individuellen Nutzung der Geräte. Es geht also um den bewussten Umgang.

Wussten Sie das?

95 % aller Erkrankungen werden durch
Stress ausgelöst. Stress reguliert die Immunabwehr nach unten
oder schaltet sie – im schlimmsten Fall – vollständig ab und Krankheiten entstehen

Warmes Vollbad

Sie haben wieder mal einen stressigen Arbeitstag hinter sich? Sie sind verspannt, der Kopf ist schwer, Sie wollen nur noch Ruhe? Ein warmes Vollbad ist jetzt genau das Richtige! Bereits nach zwei Minuten lockern sich die Muskeln, die Atmung wird langsamer. Übrigens unser Tipp: Badesalze. Denn Salzwasser ist reich an wertvollen Stoffen, außerdem trocknet die Haut nicht so schnell aus. 4 Ess­löffel Salz genügen für eine Wanne. Dann 15 Minuten bei ca. 37 Grad baden. Alternative: ein Bad mit Basensalz. So schützt und regeneriert es den natürlichen Säureschutzmantel der Haut. Dabei reichen hier 2 bis 3 Esslöffel. Keine Badewanne da? Auch ein warmes Fußbad wärmt nicht nur die Füße, sondern den gesamten Körper und hat dadurch auch einen entspannenden Effekt.

Gemeinsames Kochen
Gemeinsames Kochen macht Spaß und schafft ein Gefühl der Vertrautheit

Kuschelgruppe

Woher nehmen wir als Paar die Energie, um nicht dauergestresst und grunderschöpft durchs Leben zu gehen? Über genügend Lebensenergie zu verfügen, wird zum zentralen Bedürfnis und zunehmend unseren Lebensstil beeinflussen. Schließlich entscheidet sie, ob wir uns als Partner gesund und glücklich fühlen oder nicht. Sich dem Partner wieder anzunähern gelingt nicht nur bei Unternehmungen außer Haus, sondern auch zu Hause. Zu den zahlreichen Möglichkeiten zählt dabei unter anderem das gemeinsame Kochen. Beispielsweise bei der gemeinsamen Zubereitung leckerer Gerichte wird das Gefühl der Vertrautheit gestärkt, während die Sorgen des Alltags in Vergessenheit geraten. Doch zu den Klassikern für Romantik daheim zählt zweifellos das Frühstück im Bett. So ist eine Überraschung mit frischem Orangensaft, Croissants und Marmelade der perfekte Start in den gemeinsamen Tag.

Des Weiteren können die heimischen vier Wände zu einer Oase für Wellness und Erholung umfunktioniert werden. Den Körper des Partners mit gefühlvollen Massagen zu verwöhnen, sorgt für Nähe und romantische Momente. Zu diesem Zweck empfiehlt sich die Verwendung von hochwertigem Massageöl mit natürlichen Duftstoffen. Auch bei einem entspannenden Bad zu zweit lässt es sich bestens relaxen. Eine wohltuende Auszeit nehmen und Momente der Zweisamkeit genießen funktioniert nur unter gewissen Voraussetzungen. Dementsprechend müssen typische Stressquellen gezielt eliminiert werden. Anrufe vom Chef oder von Arbeitskollegen sind tabu, sodass Sie Ihr Smartphone am besten direkt stumm schalten. Darüber hinaus sollte frühzeitig eine Betreuung für die Kinder organisiert werden, um sich voll und ganz auf die Zeit zu zweit einlassen zu können.

Wer auf sich achtgibt und über genügend Lebensenergie verfügt, kommt definitiv besser mit Zeiten von Homeoffice, flexiblen Jobmodellen, Quarantäne, Sorge um die Familie sowie Existenz- und Zukunftsängsten zurecht

Wellness für ihn

Die Begriffe „Mann“ und „Wellness“ gingen lange genauso wenig Hand in Hand wie „Suppe“ und „Messer“ – gemeinsam einfach nutzlos. Und nach wie vor sind viele Vertreter des starken Geschlechts bestimmt der Meinung, dass ein klassischer Wellnesstag alles andere als erstrebenswert ist. Doch man(n) irrt! Einen Tag lang nicht „funktionieren“ zu müssen, abschalten, zur Ruhe kommen und bei wohliger Wärme die Energiereserven auffüllen tut schon auch ihm gut.

Sobald die Lockdown Maßnahmen wieder gelockert werden, können wir Ihnen auch ein entspanntes Saunavergnügen in den M-Bädern empfehlen, die eine Menge Abwechslung bieten.

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