Die schönsten Ideen für beeindruckend grüne Zimmerpflanzen

Grüne Zimmerplanzen

Zimmerpflanzen sind beharrliche It-Pieces. Man kauft sie längst nicht mehr einfach im Vorbeigehen im Supermarkt, sondern im leidenschaftlichen Fachhandel oder als Ableger direkt vom Pflanzenfreund – am allerliebsten mit abstrakten und extremen Formen und Farben

Grüne Zimmerpflanzen: Monstera-Fensterblatt

Monstera (Fensterblatt)

Die eindrucksvolle Monstera mit ihren großen, kunstvoll geformten Blättern ist der Dauerbrenner am Pflanzenhimmel. Und nicht nur dort – wo man hinschaut, zieren ihre markanten Blätter Tapeten, Poster, Kleidung & Co. All diejenigen, die sich fast schon etwas sattgesehen haben, oder diejenigen, die einfach nicht genug bekommen können, begeistern insbesondere die Monstera variegata mit ihren wunderschön grün-weiß panaschierten Blättern und die Monstera obliqua mit ihrem ganz besonderen Lochmuster.

Pflege: Möchte man, dass die Monstera prächtig wächst und gedeiht, braucht sie Platz und einen großen Kübel. Am liebsten steht sie an einem hellen Ort, nicht zu sonnig, nicht zu schattig, dafür gerne etwas luftfeucht. Einmal die Woche freut sie sich über einen großen Schluck Wasser,
entrollt dann brav viele neue Blätter und bildet neue exotische Luftwurzeln.

Calathea (Korbmarante)

Im Grunde genommen sind alle Arten der Familie sehr beliebt, ganz besorders attraktiv präsentiert sich jedoch die Calathea orbifolia. Mit ihren Doppelstreifen auf den breiten, runden und leicht gewellten Blättern sorgt sie für einen sagenhaften Auftritt. Ein besonderes Naturschauspiel: Nachts schließt sie ihre Blätter, um sie morgens wieder auszubreiten.

Pflege: Korbmaranten mögen keine zu starke Sonnenein-strahlung, keinen Standortwechsel und keine Zugluft. Beim Gießen sollte man beachten, dass die Erde immer nur leicht klamm bleibt. Ist die Erde zu nass, wird die Orbifolia schnell gelb und bleibt nachtragend.

Grüne Zimmerpflanzen: Calathea-Korbmarante
Grüne Zimmerpflanzen: Forellenbegonie-Begonia maculata

Forellenbegonie (Begonia maculata)

Ganze 900 verschiedene Arten umfasst die Gattung der Begonien, besonders angesagt ist derzeit aber vor allem eine: die Forellenbegonie. Mit den weißen Punkten auf ihren ovalen Blättern erinnert sie an Forellen im Wasser und ist gleichzeitig der neue Liebling der Pflanzenfreunde. Kein Wunder: So ein auffälliges Blatt hat kaum eine andere Pflanze zu bieten. Außerdem überzeugt sie mit einer ausgeprägten Blühfreudigkeit. Bei optimalen Standortbedingungen können die pinkfarbenen bis rötlichen Blüten tatsächlich fast das ganze Jahr über an der Pflanze bestaunt werden.

Pflege: Die Forellenbegonie bevorzugt helle Standorte, toleriert aber auch ein schattiges Plätzchen. Sie benötigt nur mäßige Wassergaben. Bei einer kühlen Überwinterung sollte die Pflanze etwas trockener gestellt werden. Staunässe wird nicht vertragen und sollte unbedingt verhindert werden. Zudem wird sich Ihr grüner Liebling über das gelegentliche Besprühen mit Wasser freuen und Sie mit einer gesunden Pflanzenstruktur belohnen.

Geigenfeige (Ficus lyrata)

Sie ist der Geheimtipp für eine ganz besondere Raumwirkung: Wer früher noch Fan hochgewachsener Palmen war, liebt ­heutzutage die – weniger exotische, aber wunderschöne – Geigenfeige. Sie stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen Westafrikas und überzeugt mit sattgrünen Blättern, einem beeindruckenden Wuchs und bildet ähnlich einer Skulptur einen imposanten Blickfang.

Grüne Zimmerpflanzen: Geigenfeige-Ficus lyrata

Pflege: Eine Geigenfeige fremdelt sehr stark und sollte ihren Standort nicht allzu häufig wechseln. Auf Veränderungen reagiert sie ziemlich schnell zickig – mit Blattfall. Dafür ist sie sonst sehr pflegeleicht. Sie liebt helle, nicht zu sonnige Plätze, die ihr Freiheit zur Entfaltung geben. Beim Trinken ist sie genügsam, im Sommer darf es ruhig ein bisschen mehr sein als im Winter. Hauptsache, die Erde ist immer etwas feucht.

Grüne Zimmerpflanzen: Bogenhanf-Sansevieria

Bogenhanf (Sansevieria)

Eigentlich ein Wunder, dass ausgerechnet eine Wüstenpflanze in Europa so beliebt ist. Besonders in Portugal und Spanien, aber auch in deutschen Metropol-Regionen wird diese ­Zimmerpflanze gern als Raumteiler oder Abgrenzung eingesetzt. Ist doch klar, warum: Sie ist einfach edel und braucht wenig Zuwendung.

Pflege: Krass pflegeleicht. Bogenhanf kommt sehr gut auch an dunkleren Standorten zurecht. Die Pflanzen wachsen dann einfach etwas langsamer. Je mehr Licht Sie dieser edlen Zimmerpflanze zuteilwerden lassen, desto größer wachsen die einzelnen Blattscheiden. Ein Schluck abgestandenes Wasser pro Woche ist absolut ausreichend.

Efeutute (Epipremnum pinnatum)

Ob hängend oder kletternd: Die klassische Efeutute (Epipremnum pinnatum) oder ihre Schwestern, wie die gefleckte Art Scindapsus pictus Trebie und die leuchtend gelbe Scindapsus Golden Photos, sind perfekte Grünpflanzen zur Verschönerung von Innenräumen. Lange galten sie als schnöde Büropflanze, jetzt wachsen sie von Küchenregalen, Schränken oder Ampeln herab. Kein Wunder, denn sie sind pflegeleicht und können ganz besonders lang werden.

Grüne Zimmerpflanzen: Efeutute-Epipremnum pinnatum

Pflege: Die Pflanzen lieben einen hellen bis halbschattigen Stand­ort genauso wie direkte Sonne, gedeihen aber sogar bei wenig Licht. Da sie hohe Luftfeuchtigkeit ­schätzen, ­fühlen sich Efeututen auch im Bade­zimmer pudelwohl. Beim Wasser sind sie sehr genügsam. Die Pflanze freut sich, wenn sie regelmäßig genügend zu trinken bekommt, verzeiht aber auch Durststrecken. Nur Staunässe mag sie nicht.

Weisse Paradiesvogelblume-Strelitzia nicolai

Weiße Paradiesvogelblume (Strelitzia nicolai)

Ob im Wintergarten oder im Zimmer: Die Baumstrelitzie verströmt exotisches Flair. Eng verwandt ist Strelitzia nicolai mit der als Schnitt- und Zimmerblume bekannten Paradiesvogelblume (Strelitzia reginae), die aber nicht dauerhaft im Zimmer gehalten werden kann. Die immposanten Blätter der Baumstrelitzie ähneln jenen der Bananenpflanze: Die Laubblätter sind zweireihig angeordnet, glattrandig, ledrig, grau-grün und werden bis zu drei Meter lang und 50 Zentimeter breit.

Pflege: Am liebsten steht diese königliche Zimmerpflanze in großen Kübeln in hellen, sonnigen Wohnräumen. Temperaturen bis 20 Grad sind ihr am liebsten, bei höheren Temperaturen wächst sie wild, was schnell Dschungel­ausmaße annehmen kann. Sobald sich die ersten hübschen Blüten bilden, sollte die Strelitzie nicht mehr umgestellt werden, da die Blüten sonst nicht weiter aufgehen. Während sie im Sommer großen Durst hat, verzichtet sie im Winter auf zu viel Wasser.

Ufopflanze (Pilea peperomioides)

Ufopflanze, Kanonierblume, Chinesischer Geldbaum, Glückstaler, Elefantenohr, Missionarspflanze oder Bauchnabelpflanze: Die Ufo­pflanze hat viele Namen und war ursprünglich ausschließlich in China beheimatet, genauer: in den Provinzen Yunnan und Sichuan. Sie wächst in Höhen bis 3000 Meter. In unseren Breiten wird sie als pflegeleichte und robuste Zimmerpflanze gehalten und wegen ihres aparten Aussehens und ihrer luftreinigenden Wirkung sehr geschätzt.

Plege: Die Ufopflanze liebt es hell bis halbschattig, starke Sonne verschmäht sie. Ähnlich wie Sonnenblumen richtet sie ihre Blätter jedoch nach der Sonne aus, sodass sie immer mal wieder gedreht werden sollte, damit sie gleichmäßig wächst. Beim Gießen freut sie sich über regelmäßiges Wasser, Staunässe sowie zu viel Trockenheit sollten vermieden werden. Die Pflanze zeigt es deutlich, wenn ihr etwas nicht passt, und verliert dann ihre Blätter.

Ufopflanze-Pilea-peperomioides

Wenn Ihr mehr über Gartengestaltung wissen wollt, dann schaut doch hier im Heimischen Gartenparadies vorbei.

Eine riesige Auswahl an toller Zimmerpflanzen findet Ihr im gartencenter-seebauer.de und bei Martin Bayer Garten- und Landschaftsbau

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